Wir mögen keine Überraschungen

Keine Überraschungen: Präzise Kranplanung für einen Liebherr LTM 1230-5.1

Erfolgreiche Schwerlast- und Kranprojekte beginnen lange vor dem eigentlichen Hub. Bei Schares setzen wir auf eine detaillierte Vorbereitung, um maximale Sicherheit, Effizienz und Präzision auf der Baustelle zu gewährleisten.

Für einen aktuellen Einsatz mit einem Liebherr LTM 1230-5.1 wurde die gesamte Aufgabe bereits im Vorfeld umfassend analysiert. Nach einer detaillierten Bestandsaufnahme vor Ort erfolgte die exakte Vermessung aller relevanten Gegebenheiten. Auf dieser Grundlage erstellten unsere Spezialisten eine präzise 3D-Zugstudie, um sämtliche Bewegungsabläufe und Lastsituationen realitätsnah zu simulieren.

Im nächsten Schritt wurden alle relevanten Lastfälle geprüft. Dazu gehörten unter anderem die Nutzung der VarioBase-Abstützung, das teilballastierte Verfahren in die Arbeitsposition sowie das flache Teleskopieren unter Last. Durch die detaillierte technische Planung konnten potenzielle Herausforderungen bereits im Vorfeld erkannt und bewertet werden.

Um maximale Planungssicherheit zu gewährleisten, wurde die Situation in einem weiteren Vor-Ort-Termin nochmals exakt eingemessen und überprüft. Erst nachdem sämtliche Parameter bestätigt waren, erfolgte die finale Einsatzfreigabe.

Am Einsatztag setzte unser Team die geplanten Maßnahmen mit höchster Präzision um. Das Zusammenspiel zwischen Einsatzleitung, Kranfahrer sowie Einweiser und Anschläger funktionierte reibungslos und sorgte für einen sicheren und effizienten Ablauf.

Dieses Projekt zeigt einmal mehr, dass erfolgreiche Kranarbeiten nicht dem Zufall überlassen werden. Eine sorgfältige Planung, moderne Simulationstechnik und erfahrene Mitarbeiter bilden die Grundlage für sichere Schwerlast- und Hebeeinsätze.

Ein besonderer Dank gilt unserem Team vor Ort: Andre, Rainer und Marvin. Durch ihre professionelle Arbeit konnte der Einsatz exakt nach Plan durchgeführt werden.

Schares steht für durchdachte Kranlogistik, sichere Schwerlasttransporte und präzise Hebelösungen – von der ersten Planung bis zur erfolgreichen Umsetzung.

660-Tonnen-Überbau in Zürich erfolgreich positioniert

660-Tonnen-Überbau erfolgreich in Zürich verfahren und eingehoben

Internationale Schwerlastprojekte erfordern Erfahrung, präzise Planung und zuverlässige Technik. Gemeinsam mit unserem Auftraggeber konnte Schares erneut einen anspruchsvollen Einsatz in Zürich erfolgreich umsetzen.

Unter dem Motto „Never change a running system“ begleiteten wir die Verbringung und Positionierung eines rund 660 Tonnen schweren Überbaus für unseren langjährigen Partner Emil Egger. Bereits in der Planungsphase wurden sämtliche Bewegungsabläufe, Lastverteilungen und Randbedingungen detailliert analysiert, um einen reibungslosen Projektablauf sicherzustellen.

Für die Durchführung kamen sechs Cometto MSPE-Selbstfahrerachsen zum Einsatz, die den Schwertransport präzise und kontrolliert an die vorgesehene Einbaulage bewegten. Ergänzt wurde das System durch unsere leistungsstarken Hubanlagen sowie das Enerpac JS250 Jack-up-System, das eine exakte Positionierung des Bauwerks ermöglichte.

Eine besondere Herausforderung stellte die letzte Anfahrt zur Einbaulage dar. Der Streckenabschnitt wies ein Gefälle von vier Prozent auf und erforderte höchste Präzision bei der Steuerung des Schwerlastverbands. Dank der sorgfältigen Vorbereitung und der perfekt aufeinander abgestimmten Technik konnte auch dieser anspruchsvolle Projektabschnitt sicher und kontrolliert ausgeführt werden.

Das Ergebnis spricht für sich: Die gesamte Operation wurde exakt gemäß Planung durchgeführt. Alle Arbeitsschritte konnten termingerecht umgesetzt werden und der Überbau erreichte seine Endposition ohne Abweichungen.

Solche Projekte zeigen eindrucksvoll, wie moderne Schwerlasttechnik, erfahrene Spezialisten und eine detaillierte Einsatzplanung zusammenwirken. Schares unterstützt Kunden europaweit bei komplexen Schwertransporten, Hubvorgängen und Spezialmontagen – von der ersten technischen Ausarbeitung bis zur erfolgreichen Fertigstellung vor Ort.

Mit leistungsfähigen SPMT-Systemen, modernen Hubanlagen und umfassendem Engineering realisieren wir auch außergewöhnliche Transport- und Montageaufgaben sicher, effizient und termingerecht.

Modulmontage am Autobahnkreuz Hilden erfolgreich abgeschlossen

Meilenstein beim Ersatzneubau am Autobahnkreuz Hilden erreicht

Beim Ersatzneubau der Brücke „In den Birken“ am Autobahnkreuz Hilden (A3/A46) konnte ein wichtiger Projektabschnitt erfolgreich abgeschlossen werden. Die Modulmontage des Überbaus in Bauphase 1 wurde planmäßig umgesetzt und markiert einen bedeutenden Fortschritt für das Infrastrukturprojekt.

Im Rahmen der Montagearbeiten wurden insgesamt zehn Fertigteilmodule mit einem Einzelgewicht von jeweils rund 50 Tonnen präzise eingehoben und millimetergenau ausgerichtet. Die einzelnen Module wurden anschließend mittels Vergussbeton dauerhaft miteinander sowie mit den Unterbauten verbunden. Die exakte Positionierung der Bauteile stellte dabei höchste Anforderungen an die eingesetzte Hebetechnik, die Planung und die Ausführung vor Ort.

Besonders bemerkenswert ist der innovative Charakter dieses Pilotprojekts. Die verbauten Modulplatten sind so konzipiert, dass sie künftig direkt vom Verkehr befahren werden können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Brückenkonstruktionen sind weder eine zusätzliche Abdichtung noch ein Asphaltbelag vorgesehen. Dadurch können Bauzeiten reduziert, Ressourcen eingespart und langfristige Instandhaltungsmaßnahmen optimiert werden.

Die erfolgreiche Umsetzung der Modulmontage zeigt die Vorteile moderner Fertigteilbauweisen im Brücken- und Infrastrukturbau. Durch den hohen Vorfertigungsgrad lassen sich Bauabläufe effizient gestalten und Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein Minimum reduzieren.

In den kommenden Projektphasen folgen nun die Erd- und Straßenbauarbeiten sowie weitere Ausstattungsmaßnahmen. Dazu gehört unter anderem der Lückenschluss der Lärmschutzwand. Nach Abschluss dieser Arbeiten kann der Verkehr auf die neue Verkehrsführung umgelegt und die nächste Bauphase eingeleitet werden.

Eine besondere Herausforderung des gesamten Projekts besteht darin, sämtliche Arbeiten unter laufendem Verkehr durchzuführen. Während der bisherigen Bauphase konnten alle Fahrspurbeziehungen der Autobahn A3 aufrechterhalten werden. Dies erfordert eine präzise Abstimmung aller Beteiligten sowie eine detaillierte Planung der einzelnen Bau- und Montageabläufe.

Der erfolgreiche Abschluss der Modulmontage stellt einen wichtigen Meilenstein für das Gesamtprojekt dar und unterstreicht die Leistungsfähigkeit moderner Infrastruktur- und Fertigteilbaukonzepte im deutschen Autobahnnetz.

Pylonmontage an der Rheinbrücke A40 mit Liebherr LTM 1650-8.1

Pylonmontage an der Rheinbrücke A40: Präzisionsarbeit unter anspruchsvollsten Bedingungen

Beim Neubau der Rheinbrücke im Zuge der A40 auf der Westseite wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht. Schares unterstützte die Montage der Stahlbausegmente für die Pylonen und stellte dabei erneut seine Kompetenz bei komplexen Großkranprojekten unter Beweis.

Die besondere Herausforderung dieses Einsatzes lag nicht allein in den zu montierenden Stahlbauteilen, sondern vor allem in den äußerst beengten Platzverhältnissen auf der Baustelle. Einer der Kranstellplätze befand sich zwischen bereits errichteten Brückenteilen, wobei eine Seite vollständig durch die vorhandenen Schrägseile begrenzt wurde. Ein weiterer Stellplatz auf der Nordseite lag in einer Sackgassenzufahrt, die während der gesamten Bauarbeiten jederzeit freigehalten werden musste.

Um diese anspruchsvolle Aufgabenstellung sicher und effizient umzusetzen, kam ein Liebherr LTM 1650-8.1 in der Konfiguration T5Y zum Einsatz. Für die erforderlichen Hubhöhen und Traglasten wurde das T5-Auslegersystem mit Y-Abspannung direkt zwischen den bestehenden Brückenbauwerken montiert. Bereits der Aufbau des Großkrans stellte eine technische Meisterleistung dar, da sich Teile des Unterwagens während der Rüstarbeiten unter dem Bauwerk befanden.

Während der Montagearbeiten setzte der Kran mehrfach zwischen den einzelnen Positionen um, um sämtliche Stahlbausegmente präzise an ihren vorgesehenen Einbauorten positionieren zu können. Die Kombination aus großen Hubhöhen, hohen Lasten und äußerst begrenzten Bewegungsräumen erforderte eine detaillierte Einsatzplanung sowie eine umfassende Zugstudie im Vorfeld.

Dank sorgfältiger Vorbereitung, moderner Krantechnik und der Erfahrung unseres Großkranteams konnten sämtliche Montagearbeiten sicher, effizient und termingerecht durchgeführt werden. Die präzise Abstimmung aller Beteiligten war dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Unser besonderer Dank gilt dem gesamten Team von MCE für die hervorragende Zusammenarbeit und die professionelle Projektvorbereitung. Ebenso bedanken wir uns bei unserem Großkran-Team, das den Einsatz mit höchster Präzision, Flexibilität und Zuverlässigkeit umgesetzt hat.

Projekte wie dieses zeigen eindrucksvoll, wie wichtig detailliertes Crane Engineering, moderne Großkrantechnik und erfahrene Spezialisten bei komplexen Infrastrukturmaßnahmen sind. Schares begleitet anspruchsvolle Brückenbauprojekte von der technischen Planung bis zur erfolgreichen Montage – auch unter schwierigsten Rahmenbedingungen.

1300-Tonnen-Brückenüberbau auf der A1 bei Werne erfolgreich eingeschoben

1300-Tonnen-Überbau erfolgreich auf der A1 bei Werne eingeschoben

Ein weiterer bedeutender Meilenstein im modernen Brückenbau wurde auf der Bundesautobahn A1 in Fahrtrichtung Köln erreicht. Gemeinsam mit der SQ3 GmbH realisierte Schares den präzisen Einschub eines rund 1.300 Tonnen schweren Brückenüberbaus in der Ortslage Werne.

Der Überbau mit einer Außenkontur von etwa 27 x 22 Metern wurde zunächst aus seiner Herstelllage freigesetzt, hydraulisch aufgenommen und anschließend mit modernster Schwerlasttechnik in seine endgültige Position verfahren. Die besondere Herausforderung bestand dabei in den vorhandenen Gefällen sowohl in Längs- als auch in Querrichtung, die während des gesamten Verfahr- und Absetzvorgangs berücksichtigt werden mussten.

Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung war eine prüffähige Ausführungsplanung, die von der SQ3 GmbH erstellt wurde. Durch die detaillierte technische Vorbereitung konnten sämtliche Bewegungsabläufe, Lastverteilungen und Höhenlagen bereits im Vorfeld exakt simuliert und abgestimmt werden.

Für den Einschub kamen insgesamt 56 Cometto MSPE-Achslinien zum Einsatz. Die Fahrzeuge wurden in einer Side-by-Side-Konfiguration mit zweimal 14 Achsen aufgebaut und bildeten gemeinsam die leistungsfähige Plattform für den Transport des Brückenbauwerks. Ergänzt wurde das System durch speziell konfektionierte HIKO-Hubsysteme, die das kontrollierte Anheben, Verfahren und Absetzen des Überbaus ermöglichten.

Bereits vor dem eigentlichen Einschub erfolgte das Freisetzen des Bauwerks für die Ausschalarbeiten. Anschließend begann der eigentliche Verfahrvorgang. Vom ersten Losrollen bis zur finalen Übergabe des Überbaus in seiner exakten Endposition vergingen lediglich vier Stunden. Ein beeindruckendes Ergebnis angesichts der Dimensionen und der hohen technischen Anforderungen des Projekts.

Der erfolgreiche Einschub verdeutlicht die Leistungsfähigkeit moderner Schwerlasttechnik und zeigt, wie präzise Planung, erfahrene Spezialisten und innovative Transportlösungen selbst komplexeste Infrastrukturmaßnahmen effizient umsetzen können.

Unser besonderer Dank gilt Johanna, Simon und Paolo für die partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit während des gesamten Projekts. Ebenso bedanken wir uns bei unserem Team Daniel, Jan, Max, Simon und Toby, die den Einsatz mit großer Professionalität, technischem Know-how und höchster Präzision umgesetzt haben.

Mit modernsten SPMT-Systemen, umfangreicher Engineering-Kompetenz und jahrzehntelanger Erfahrung unterstützt Schares anspruchsvolle Infrastruktur- und Brückenbauprojekte in ganz Europa – von der Planung bis zur erfolgreichen Umsetzung auf der Baustelle.