Träger Einhub in Wunstorf
Träger Einhub in Wunstorf
Drei mal durften wir für unseren Kunden Unger Stahlbau Ges.m.b.H. in Wunstorf anrücken und beim Bau des neuen Hangars für Airbus Defence and Space unterstützen.
Im Dezember und März haben wir die beiden Hauptfachwerkträger eingehoben. Diese Träger haben ein Gewicht von ca. 700 Tonnen und eine Länge von ca. 140 Metern. Wir haben hierfür als federführendes Unternehmen sechs Liebherr Mobil- und Raupenkrane LTM1650-8.1 im Rüstzustand TY eingesetzt. Das Konzept wurde durch unser Engineering in Zusammenarbeit mit unserem Kunden erarbeitet und wurde bereits in Hamburg so von uns umgesetzt. Bei beiden Hüben haben wir jeweils zwei von unseren drei eigenen Kranen eingesetzt. Der Rest wurde durch unsere Krankollegen gestellt.
Im April kamen wir dann nochmal für den Torträger wieder. Dieser war kleiner dimensioniert und konnte daher mit fünf LTM1450-8.1 eingebaut werden.
Die größte Herausforderung war die Logistik, Koordination und Organisation hinter den Einsätzen. Sechs Krane dieser Größe inklusive Zubehör zur selben Zeit an einen Ort zu bringen war dabei die schwierigste Aufgabe und das größte Risiko. Das Verkehrsaufkommen auf der Baustelle war enorm, da alle gleichzeitig ankommen mussten. Die Krane mussten zum Teil nacheinander gerüstet und eingehangen werden. Während des Hubs Koordinierten unsere Supervisor zusammen mit unserem Kunden jede einzelne Kranbewegung bis die Träger ihre Position erreichten.
Besonderen Dank geht an unsere Teams vor Ort sowie die Teams unserer Kollegen, die bei jedem Einsatz eine hervorragende Performance geliefert haben.
Ebenso bedanken wir uns bei unserem Kunden für das erneute Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit bei diesem Projekt. Das sind Projekte die herausfordern und Spaß bringen. Gerne sind wir in Zukunft wieder dabei!
Erfolgreicher Brückeneinschub in Krefeld
Erfolgreicher Brückeneinschub in Krefeld – Präzision, Teamwork und starke Technik
Am letzten Maiwochenende realisierte Autokrane Schares gemeinsam mit SQ3 einen anspruchsvollen Brückeneinschub in Krefeld. Ein rund 680 Tonnen schweres Rahmenbauwerk wurde präzise in seine Endlage eingefahren und anschließend komplettiert.
Für den Einschub kamen SPMT-Systeme mit sechs Linien und acht Achsen zum Einsatz. Zentral positioniert wurden zusätzlich Cometto MSPE-Module in 3-Meter-Bauweise, um die Last sicher und präzise zu bewegen.
Die geprüfte Ausführungsplanung wurde von SQ3 (ScharesQ3 GmbH) erstellt. Ganz im Sinne unseres One-Stop-Shop-Gedankens wurde die gesamte Verschubstrecke mit Fahrbahnblechen von MBR Mobile Baustraße Ruiter – ebenfalls Teil der Unternehmensgruppe Schares – vorbereitet und ausgelegt.
Nach dem erfolgreichen Einschub des Rahmenbauwerks in die Endlage folgte die Komplettierung: Ein Liebherr LTM 1230-5.1 verlud rund 70 Tonnen schwere Fertigteile auf die SPMT. Anschließend hob ein Liebherr LTM 1650-8.1 die Bauteile präzise ein und vervollständigte das Bauwerk.
Besonders erfreulich: Das gesamte Projekt konnte deutlich schneller als geplant und zugesagt abgeschlossen werden – ein weiterer Beleg für die eingespielten Abläufe, die technische Kompetenz und den engagierten Einsatz unseres gesamten Teams.
Unser besonderer Dank gilt unserem Auftraggeber für das entgegengebrachte Vertrauen sowie allen Mitarbeitenden, die mit ihrem Know-how und ihrer Einsatzbereitschaft zum Erfolg dieses Projekts beigetragen haben.
P.S.: Bevor das neue Bauwerk seinen Platz einnahm, haben wir selbstverständlich auch den Altbestand fachgerecht ausgehoben.
Wir mögen keine Überraschungen
Keine Überraschungen: Präzise Kranplanung für einen Liebherr LTM 1230-5.1
Erfolgreiche Schwerlast- und Kranprojekte beginnen lange vor dem eigentlichen Hub. Bei Schares setzen wir auf eine detaillierte Vorbereitung, um maximale Sicherheit, Effizienz und Präzision auf der Baustelle zu gewährleisten.
Für einen aktuellen Einsatz mit einem Liebherr LTM 1230-5.1 wurde die gesamte Aufgabe bereits im Vorfeld umfassend analysiert. Nach einer detaillierten Bestandsaufnahme vor Ort erfolgte die exakte Vermessung aller relevanten Gegebenheiten. Auf dieser Grundlage erstellten unsere Spezialisten eine präzise 3D-Zugstudie, um sämtliche Bewegungsabläufe und Lastsituationen realitätsnah zu simulieren.
Im nächsten Schritt wurden alle relevanten Lastfälle geprüft. Dazu gehörten unter anderem die Nutzung der VarioBase-Abstützung, das teilballastierte Verfahren in die Arbeitsposition sowie das flache Teleskopieren unter Last. Durch die detaillierte technische Planung konnten potenzielle Herausforderungen bereits im Vorfeld erkannt und bewertet werden.
Um maximale Planungssicherheit zu gewährleisten, wurde die Situation in einem weiteren Vor-Ort-Termin nochmals exakt eingemessen und überprüft. Erst nachdem sämtliche Parameter bestätigt waren, erfolgte die finale Einsatzfreigabe.
Am Einsatztag setzte unser Team die geplanten Maßnahmen mit höchster Präzision um. Das Zusammenspiel zwischen Einsatzleitung, Kranfahrer sowie Einweiser und Anschläger funktionierte reibungslos und sorgte für einen sicheren und effizienten Ablauf.
Dieses Projekt zeigt einmal mehr, dass erfolgreiche Kranarbeiten nicht dem Zufall überlassen werden. Eine sorgfältige Planung, moderne Simulationstechnik und erfahrene Mitarbeiter bilden die Grundlage für sichere Schwerlast- und Hebeeinsätze.
Ein besonderer Dank gilt unserem Team vor Ort: Andre, Rainer und Marvin. Durch ihre professionelle Arbeit konnte der Einsatz exakt nach Plan durchgeführt werden.
Schares steht für durchdachte Kranlogistik, sichere Schwerlasttransporte und präzise Hebelösungen – von der ersten Planung bis zur erfolgreichen Umsetzung.
660-Tonnen-Überbau in Zürich erfolgreich positioniert
660-Tonnen-Überbau erfolgreich in Zürich verfahren und eingehoben
Internationale Schwerlastprojekte erfordern Erfahrung, präzise Planung und zuverlässige Technik. Gemeinsam mit unserem Auftraggeber konnte Schares erneut einen anspruchsvollen Einsatz in Zürich erfolgreich umsetzen.
Unter dem Motto „Never change a running system“ begleiteten wir die Verbringung und Positionierung eines rund 660 Tonnen schweren Überbaus für unseren langjährigen Partner Emil Egger. Bereits in der Planungsphase wurden sämtliche Bewegungsabläufe, Lastverteilungen und Randbedingungen detailliert analysiert, um einen reibungslosen Projektablauf sicherzustellen.
Für die Durchführung kamen sechs Cometto MSPE-Selbstfahrerachsen zum Einsatz, die den Schwertransport präzise und kontrolliert an die vorgesehene Einbaulage bewegten. Ergänzt wurde das System durch unsere leistungsstarken Hubanlagen sowie das Enerpac JS250 Jack-up-System, das eine exakte Positionierung des Bauwerks ermöglichte.
Eine besondere Herausforderung stellte die letzte Anfahrt zur Einbaulage dar. Der Streckenabschnitt wies ein Gefälle von vier Prozent auf und erforderte höchste Präzision bei der Steuerung des Schwerlastverbands. Dank der sorgfältigen Vorbereitung und der perfekt aufeinander abgestimmten Technik konnte auch dieser anspruchsvolle Projektabschnitt sicher und kontrolliert ausgeführt werden.
Das Ergebnis spricht für sich: Die gesamte Operation wurde exakt gemäß Planung durchgeführt. Alle Arbeitsschritte konnten termingerecht umgesetzt werden und der Überbau erreichte seine Endposition ohne Abweichungen.
Solche Projekte zeigen eindrucksvoll, wie moderne Schwerlasttechnik, erfahrene Spezialisten und eine detaillierte Einsatzplanung zusammenwirken. Schares unterstützt Kunden europaweit bei komplexen Schwertransporten, Hubvorgängen und Spezialmontagen – von der ersten technischen Ausarbeitung bis zur erfolgreichen Fertigstellung vor Ort.
Mit leistungsfähigen SPMT-Systemen, modernen Hubanlagen und umfassendem Engineering realisieren wir auch außergewöhnliche Transport- und Montageaufgaben sicher, effizient und termingerecht.
Modulmontage am Autobahnkreuz Hilden erfolgreich abgeschlossen
Meilenstein beim Ersatzneubau am Autobahnkreuz Hilden erreicht
Beim Ersatzneubau der Brücke „In den Birken“ am Autobahnkreuz Hilden (A3/A46) konnte ein wichtiger Projektabschnitt erfolgreich abgeschlossen werden. Die Modulmontage des Überbaus in Bauphase 1 wurde planmäßig umgesetzt und markiert einen bedeutenden Fortschritt für das Infrastrukturprojekt.
Im Rahmen der Montagearbeiten wurden insgesamt zehn Fertigteilmodule mit einem Einzelgewicht von jeweils rund 50 Tonnen präzise eingehoben und millimetergenau ausgerichtet. Die einzelnen Module wurden anschließend mittels Vergussbeton dauerhaft miteinander sowie mit den Unterbauten verbunden. Die exakte Positionierung der Bauteile stellte dabei höchste Anforderungen an die eingesetzte Hebetechnik, die Planung und die Ausführung vor Ort.
Besonders bemerkenswert ist der innovative Charakter dieses Pilotprojekts. Die verbauten Modulplatten sind so konzipiert, dass sie künftig direkt vom Verkehr befahren werden können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Brückenkonstruktionen sind weder eine zusätzliche Abdichtung noch ein Asphaltbelag vorgesehen. Dadurch können Bauzeiten reduziert, Ressourcen eingespart und langfristige Instandhaltungsmaßnahmen optimiert werden.
Die erfolgreiche Umsetzung der Modulmontage zeigt die Vorteile moderner Fertigteilbauweisen im Brücken- und Infrastrukturbau. Durch den hohen Vorfertigungsgrad lassen sich Bauabläufe effizient gestalten und Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein Minimum reduzieren.
In den kommenden Projektphasen folgen nun die Erd- und Straßenbauarbeiten sowie weitere Ausstattungsmaßnahmen. Dazu gehört unter anderem der Lückenschluss der Lärmschutzwand. Nach Abschluss dieser Arbeiten kann der Verkehr auf die neue Verkehrsführung umgelegt und die nächste Bauphase eingeleitet werden.
Eine besondere Herausforderung des gesamten Projekts besteht darin, sämtliche Arbeiten unter laufendem Verkehr durchzuführen. Während der bisherigen Bauphase konnten alle Fahrspurbeziehungen der Autobahn A3 aufrechterhalten werden. Dies erfordert eine präzise Abstimmung aller Beteiligten sowie eine detaillierte Planung der einzelnen Bau- und Montageabläufe.
Der erfolgreiche Abschluss der Modulmontage stellt einen wichtigen Meilenstein für das Gesamtprojekt dar und unterstreicht die Leistungsfähigkeit moderner Infrastruktur- und Fertigteilbaukonzepte im deutschen Autobahnnetz.
Pylonmontage an der Rheinbrücke A40 mit Liebherr LTM 1650-8.1
Pylonmontage an der Rheinbrücke A40: Präzisionsarbeit unter anspruchsvollsten Bedingungen
Beim Neubau der Rheinbrücke im Zuge der A40 auf der Westseite wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht. Schares unterstützte die Montage der Stahlbausegmente für die Pylonen und stellte dabei erneut seine Kompetenz bei komplexen Großkranprojekten unter Beweis.
Die besondere Herausforderung dieses Einsatzes lag nicht allein in den zu montierenden Stahlbauteilen, sondern vor allem in den äußerst beengten Platzverhältnissen auf der Baustelle. Einer der Kranstellplätze befand sich zwischen bereits errichteten Brückenteilen, wobei eine Seite vollständig durch die vorhandenen Schrägseile begrenzt wurde. Ein weiterer Stellplatz auf der Nordseite lag in einer Sackgassenzufahrt, die während der gesamten Bauarbeiten jederzeit freigehalten werden musste.
Um diese anspruchsvolle Aufgabenstellung sicher und effizient umzusetzen, kam ein Liebherr LTM 1650-8.1 in der Konfiguration T5Y zum Einsatz. Für die erforderlichen Hubhöhen und Traglasten wurde das T5-Auslegersystem mit Y-Abspannung direkt zwischen den bestehenden Brückenbauwerken montiert. Bereits der Aufbau des Großkrans stellte eine technische Meisterleistung dar, da sich Teile des Unterwagens während der Rüstarbeiten unter dem Bauwerk befanden.
Während der Montagearbeiten setzte der Kran mehrfach zwischen den einzelnen Positionen um, um sämtliche Stahlbausegmente präzise an ihren vorgesehenen Einbauorten positionieren zu können. Die Kombination aus großen Hubhöhen, hohen Lasten und äußerst begrenzten Bewegungsräumen erforderte eine detaillierte Einsatzplanung sowie eine umfassende Zugstudie im Vorfeld.
Dank sorgfältiger Vorbereitung, moderner Krantechnik und der Erfahrung unseres Großkranteams konnten sämtliche Montagearbeiten sicher, effizient und termingerecht durchgeführt werden. Die präzise Abstimmung aller Beteiligten war dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Unser besonderer Dank gilt dem gesamten Team von MCE für die hervorragende Zusammenarbeit und die professionelle Projektvorbereitung. Ebenso bedanken wir uns bei unserem Großkran-Team, das den Einsatz mit höchster Präzision, Flexibilität und Zuverlässigkeit umgesetzt hat.
Projekte wie dieses zeigen eindrucksvoll, wie wichtig detailliertes Crane Engineering, moderne Großkrantechnik und erfahrene Spezialisten bei komplexen Infrastrukturmaßnahmen sind. Schares begleitet anspruchsvolle Brückenbauprojekte von der technischen Planung bis zur erfolgreichen Montage – auch unter schwierigsten Rahmenbedingungen.
1300-Tonnen-Brückenüberbau auf der A1 bei Werne erfolgreich eingeschoben
1300-Tonnen-Überbau erfolgreich auf der A1 bei Werne eingeschoben
Ein weiterer bedeutender Meilenstein im modernen Brückenbau wurde auf der Bundesautobahn A1 in Fahrtrichtung Köln erreicht. Gemeinsam mit der SQ3 GmbH realisierte Schares den präzisen Einschub eines rund 1.300 Tonnen schweren Brückenüberbaus in der Ortslage Werne.
Der Überbau mit einer Außenkontur von etwa 27 x 22 Metern wurde zunächst aus seiner Herstelllage freigesetzt, hydraulisch aufgenommen und anschließend mit modernster Schwerlasttechnik in seine endgültige Position verfahren. Die besondere Herausforderung bestand dabei in den vorhandenen Gefällen sowohl in Längs- als auch in Querrichtung, die während des gesamten Verfahr- und Absetzvorgangs berücksichtigt werden mussten.
Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung war eine prüffähige Ausführungsplanung, die von der SQ3 GmbH erstellt wurde. Durch die detaillierte technische Vorbereitung konnten sämtliche Bewegungsabläufe, Lastverteilungen und Höhenlagen bereits im Vorfeld exakt simuliert und abgestimmt werden.
Für den Einschub kamen insgesamt 56 Cometto MSPE-Achslinien zum Einsatz. Die Fahrzeuge wurden in einer Side-by-Side-Konfiguration mit zweimal 14 Achsen aufgebaut und bildeten gemeinsam die leistungsfähige Plattform für den Transport des Brückenbauwerks. Ergänzt wurde das System durch speziell konfektionierte HIKO-Hubsysteme, die das kontrollierte Anheben, Verfahren und Absetzen des Überbaus ermöglichten.
Bereits vor dem eigentlichen Einschub erfolgte das Freisetzen des Bauwerks für die Ausschalarbeiten. Anschließend begann der eigentliche Verfahrvorgang. Vom ersten Losrollen bis zur finalen Übergabe des Überbaus in seiner exakten Endposition vergingen lediglich vier Stunden. Ein beeindruckendes Ergebnis angesichts der Dimensionen und der hohen technischen Anforderungen des Projekts.
Der erfolgreiche Einschub verdeutlicht die Leistungsfähigkeit moderner Schwerlasttechnik und zeigt, wie präzise Planung, erfahrene Spezialisten und innovative Transportlösungen selbst komplexeste Infrastrukturmaßnahmen effizient umsetzen können.
Unser besonderer Dank gilt Johanna, Simon und Paolo für die partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit während des gesamten Projekts. Ebenso bedanken wir uns bei unserem Team Daniel, Jan, Max, Simon und Toby, die den Einsatz mit großer Professionalität, technischem Know-how und höchster Präzision umgesetzt haben.
Mit modernsten SPMT-Systemen, umfangreicher Engineering-Kompetenz und jahrzehntelanger Erfahrung unterstützt Schares anspruchsvolle Infrastruktur- und Brückenbauprojekte in ganz Europa – von der Planung bis zur erfolgreichen Umsetzung auf der Baustelle.
Bocholt
Dingdener Straße 107
D-46395 Bocholt
Tel.: +49 (0) 28 71 – 238 66-0
Essen
Westuferstraße 35
D-45356 Essen
Tel.: +49 (0) 201 – 83 09 74-0
Goch
Daimlerstraße 48a
D-47574 Goch
Tel.: +49 (0) 28 23 – 1 80 29
Willich
Siemensring 40
D-47877 Willich
Tel.: +49 (0) 21 54 – 8 12 29 40


























































Erfolgreicher Überbaueinbau während der Sperrpause auf der A4 bei Frechen
Im Rahmen einer geplanten Sperrpause auf der A4 bei Frechen realisierte Autokrane Schares den Einbau eines rund 180 Tonnen schweren Brückenüberbaus. Dank einer präzisen Vorbereitung, einer durchdachten Logistik und der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte das Projekt nicht nur termingerecht, sondern sogar schneller als geplant abgeschlossen werden.
Bereits im Vorfeld wurde die Feldfabrik mit einer mobilen Baustraße ausgestattet, um optimale Bedingungen für die Vormontage und den späteren Transport zu schaffen. Anschließend wurden die einzelnen Bauteile mit zwei Liebherr LTM 1150-5.3 abgeladen und für die Montage vorbereitet.
Für den Transport des vormontierten Überbaus kamen 12 SPMT-Achslinien (2 × 6 Achsen Side-by-Side) zum Einsatz. Auf dem unbefestigten Abschnitt des Verschubwegs wurden zusätzlich Fahrbahnbleche ausgelegt, um einen sicheren und präzisen Transport zu gewährleisten.
Da der Überbau aufgrund der Transportstrecke in entgegengesetzter Einbaurichtung ankam, wurde er mit den Selbstfahrern um 180 Grad gedreht und anschließend exakt in die Lastaufnahmeposition der Mobilkrane manövriert.
Für den finalen Hub wurden zwei Liebherr LTM 1650-8.1 gerüstet und positioniert. Im präzise abgestimmten Tandemhub wurde der Überbau sicher und millimetergenau in seine Endlage eingehoben.
Das Projekt zeigt erneut, dass exakte Planung, eingespielte Prozesse und motivierte Mitarbeiter die Grundlage für erfolgreiche Infrastrukturprojekte sind. Unser Dank gilt unserem Auftraggeber für die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Solche Projekte setzen wir jederzeit gerne wieder gemeinsam um.